| Was ist HB9 | ||
| HB9 ist der "grosse Bruder" vom HB3 Um ein Rufzeichen mit HB9 zu erhalten muss eine um einiges schwierigere Prüfung, als die HB3er-Prüfung, bei dem BAKOM (Bundesamt für Kommunikation) abgelegt werden. Der HB9 Funkamateur darf dann dafür auch sämtliche für die Funkamateure zur Verfügung stehenden Bänder, mit bis zu 1000 Watt Sendeleistung, benutzen. Man darf jegliche Arten von Antennen benutzen und kann, wenn man will, das ganze Equipment selber bauen und / oder nach seinen Bedürfnissen abändern, solange man sich im Bereich des Gesetzes bewegt. Der Amateurfunk hat international den Status eines Funkdienstes, wie der Rundfunk, die Mobilkommunikation und die Satellitenverbindungen. Funkamateure sind ordnungsgemäss ermächtigte Personen, die sich für den technischen Funkverkehr interessieren, ohne wirtschaftliche Absichten zu hegen. Die Interessen dieses Hobbys liegen ausschliesslich in der eigenen Ausbildung, im Verkehr mit anderen Funkamateuren und in technischen Studien und Versuchen. Der Amateurfunk schafft Kontakte über Landesgrenzen und sogar Kontinente hinweg und bietet somit auch die Möglichkeit, mit Menschen anderer Kulturen und Sprachen in Verbindung zu treten. Es werden nicht nur Aussendungen in Morsetelegrafie und Sprache, sondern auch in digitaler Form getätigt. Neuere Betriebsarten werden laufend weiterentwickelt. Im Falle eines Zusammenbruches des öffentlichen Fernmeldenetzes (zum Beispiel bei einer Naturkatastrophe), stehen Funkamateure zur Verfügung, um über ein Netz von Kurzwellen und UKW Stationen, Verbindungen herzustellen. |
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Hier sieht man die alte Amateurstation im Verkehrshaus Luzern |